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Türkeiaustausch

„Als ihr Istanbul verlassen habt, hat es nach langer Zeit wieder geregnet. An diesem Tag haben nicht nur wir geweint, ganz Istanbul hat es getan.“

Mit diesen Worten eines türkischen Schülers ging der einwöchige Schüleraustausch mit der Bahçelievler Anadolu Lisesi seinem Ende zu. In dieser Woche erlebten die 23 Schülerinnen und Schüler (11 Hanauer und 12 Istanbuler) trotz vieler Hindernisse und kultureller Unterschiede eine unvergessliche Zeit.

 Schon bei der Ankunft wurde einigen die gigantische Größe von Istanbul klar. Man kommt mit dem Gefühl an, nicht mehr wirklich einfach die Stadt verlassen zu können, sobald man einmal drinnen ist. Rote Ampeln sind für Fußgänger und Autos meist nicht mehr als ein Vorschlag, der Abstand im Verkehr beträgt oft nicht einmal einen Meter und die Fußwege sind nur selten wirklich eben, was für die deutsche Gruppe am Anfang gewöhnungsbedürftig war. Doch schon nach zwei Tagen haben sich die meisten Schüler an die Größe und das „Chaos“ gewöhnt, fanden sogar darin einen gewissen Charme und bemerkten, dass man trotz der Millionen von Einwohnern schnell vorankommen konnte.

Die folgenden Tage wurde an einem Theaterprojekt gearbeitet, welches die Unterschiede der beiden Kulturen nahelegen sollte. Jede der drei Gruppen hat hierbei auf Englisch ein vergleichbares deutsches und ein türkisches kulturelles Ereignis (bspw. „Hochzeit“, „typische Feste“ oder „Beerdigung“) am Ende vor ca. 200 Schülerinnen und Schülern des Bahçelievler Cumhuriyet Anadolu Lisesi aufgeführt. Es war ein voller Erfolg, welcher nicht nur die Zuschauer fesselte, sondern auch für die „Schauspieler“ selbst eine völlig neue Erfahrung war.

Zu der Arbeit an diesem Projekt kamen noch all die Sehenswürdigkeiten von Istanbul dazu. Man durfte Bauwerke wie die Hagia Sophia und die Sultan-Ahmed-Moschee bewundern und im Freizeitpark „Miniatürk“ konnte man über 100 Sehenswürdigkeiten in Miniaturform staunen.

Hierbei waren aber trotz all der kulturellen Aspekte auch die Gastfamilien eine völlig neue Erfahrung. Angefangen bei dem unterschiedlichem Essen und einer immer lebendigen Stadt, hatten nahezu alle Schüler am Ende das Gefühl, in Istanbul eine zweite Familie gefunden zu haben. Hierbei haben nämlich nicht nur die Jugendlichen einander unter Tränen verabschiedet – auch die Eltern haben teilweise das Gefühl gehabt, ein zweites Kind loslassen zu müssen.

Am letzten gemeinsamen Abend haben sich alle Schülerinnen und Schüler in der Schule noch einmal eingefunden und rückblickend ihre Meinung zu diesem Projekt geäußert, welche meist nur positiv war. Am gleichen Abend haben sich die Schüler dann alle gemeinsam nochmal außerhalb der Schule getroffen und schon an diesem Abend flossen die ersten Tränen, weil man genau wusste, dass man viele Freunde zurück oder gehen lassen muss.

Dies hat sich dann auch am Tag der Rückkehr bestätigt. Trotz der Bedenken der türkischen Lehrerinnen, die Schülerinnen und Schüler mit zum Flughafen zu nehmen, haben sich die se auf eigene Faust dorthin begeben. Kaum hatte man seinen Partner oder seine Partnerin vor dem Flughafen gesehen, flossen schon wieder die ersten Tränen und man wusste, dass dies die letzten gemeinsamen Stunden sein würden.

Viele der deutschen und türkischen Schülerinnen und Schüler haben sich das Versprechen gegeben, sich irgendwie zu besuchen. Und auch wenn dies nur ein Schüleraustausch war, so hat man hier nicht nur kulturelle Bildung erhalten – man hat neue Freunde und eine zweite Familie gefunden.

Am Ende kann man nur sagen, dass dieser Austausch nur Gutes auf beiden Seiten hinterlassen hat. Sowohl die türkischen als auch die deutschen Schülerinnen und Schüler sind nach diesem Austausch mit einer positiven Veränderung herausgegangen und auch wenn viele ihren Partner und ihre Freunde vermissen – in den Herzen bleiben die Erinnerungen und die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

 

 

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