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Tolle Theaterpremiere „Deutschland. Ein Picknick. Erzähl mir, wer du bist“

    

In diesem Jahr zeigte die Theater AG der Kaufmännischen Schulen Hanau (KSH) im Comoedienhauses in Hanau Wilhelmsbad eine mutige uns gelungene Inszenierung zum Thema Integration.

Gelebte Integration von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Kontinenten ist ein Markenzeichen der KSH. In diesem Stück des Theateresembles T.A.C.H.E.L.E.S. standen Geflüchtete – insbesondere aus dem Kriegsgebiet Syrien -, die in den InteA-Klassen der KSH beschult werden, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Teilzeitberufsschule und des Beruflichen Gymnasiums auf der Bühne. In der Vorbereitung der Aufführung wurde jedem Geflüchteten ein deutschsprachiger Partner oder Partnerin als Hilfe zugeordnet, um Sprachbarrieren zu überwinden. So entstanden Teams, die sich mit Respekt begegneten, Ängste abbauten und vertrauensvoll zusammen arbeiteten.

Im Mittelpunkt des Stückes standen die Biographien und Schicksale der Geflüchteten. In Videoinstallationen schilderten sie ihre dramatischen Fluchterlebnisse: Christen, die vom islamischen IS-Terror in Rakka bedroht wurden; verheerenden Bombenangriffen; lebensgefährlicher Flucht mit dem Schlauchboot über das Mittelmeer; Wanderungen zu Fuß bei Hunger, Kälte und Hitze quer durch Europa und die Erfahrung, heimatlos und nirgendwo richtig willkommen zu sein.

Die Grundlage für diese Inszenierung (Regie Bertram Fenderl) bot die Kriegsgroteske „Picknick im Felde“ von Fernando Arrabal aus dem Jahr 1959, in welcher der Gegensatz zwischen dem Wahnsinn des Krieges und der Naivität der Betroffenen gezeigt wird. Der Soldat Zapo (hervorragend dargestellt von Simeon Engelhardt) erhält an der Front überraschend Besuch von seinen Eltern (Tobias Engelhardt und Michael Haß). Was für Zapo ein Schlachtfeld ist, scheint für die Eltern einfach nur ein Picknick „im Grünen“ zu bedeuten.

Die gelungene Aufführung hinterließ teilweise sprachlose Theaterbesucher, die den Mut und die hervorragende Inszenierung mit langanhaltendem Applaus belohnten. Besonders hervorzuheben ist, dass das Publikum nach diesem aufwühlenden Stück nicht allein gelassen wurde. Das gesamte Ensemble beantwortete anschließend die Fragen der Zuschauer und ließ diese auch an der Entstehung der Bühnenfassung teilhaben.

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